7 Übersetzungstechniken, um Ihre Arbeit zu erleichtern

So wie es verschiedene Arten von Übersetzungen und verschiedene Methoden der Übersetzung gibt, gibt es verschiedene Techniken der Übersetzung.

Heute werden wir also über Übersetzungstechniken sprechen. So wie es verschiedene Arten von Übersetzungen und verschiedene Methoden der Übersetzung gibt, gibt es verschiedene Techniken der Übersetzung.

Was ist der Unterschied zwischen einer Übersetzungsmethode und einer Übersetzungstechnik? Es ist sehr einfach: Eine Übersetzungsmethode wird auf den gesamten zu übersetzenden Text angewendet, während eine Übersetzungstechnik je nach Fall und je nach den zu übersetzenden verbalen Elementen innerhalb desselben Textes variieren kann. Die klassische Taxonomie der Übersetzungsverfahren stammt aus dem Jahr 1958 und ist das Werk von J. P. Vinay und J. Darbelnet. Es besteht aus sieben Kategorien:

1. Aufnahme

Bei der Aufnahme handelt es sich um eine Übersetzungstechnik, bei der dasselbe Wort oder derselbe Ausdruck im Originaltext im Zieltext verwendet wird. Das aufgenommene Wort oder Ausdruck wird in der Regel kursiv geschrieben. Hier geht es darum, einen Ausdruck im Originaltext so zu reproduzieren, wie er ist. In diesem Sinne ist es eine Übersetzungstechnik, die nicht wirklich übersetzt…

Beispiel: Der Gaucho trug einen schwarzen Sombrero und ein getragenes altes Paar Bombachas.

2. Aufkleber

Wenn ein Übersetzer einen Aufkleber verwendet, erstellt oder verwendet er einen Neologismus in der Zielsprache, indem er die Struktur der Ausgangssprache annimmt.

Beispiel: Das englische Wort Handball wird ins Spanische als balonmano übersetzt. Oder der englische Begriff für Wolkenkratzer ist gratte-ciel auf Französisch oder rascacielos auf Spanisch.

3. Wörtliche Übersetzung

Normalerweise wird dies als wörtliche Übersetzung oder Metaphrase bezeichnet. Dies bedeutet eine Wort-für-Wort-Übersetzung, die einen Text in der Zielsprache erreicht, der ebenso korrekt wie idiomatisch ist. Laut Vinay und Darbelnet kann eine wörtliche Übersetzung nur mit Sprachen angewendet werden, die kulturell sehr nahe sind. Sie ist nur akzeptabel, wenn der übersetzte Text die gleiche Syntax, die gleiche Bedeutung und den gleichen Stil wie der Originaltext beibehält.

Beispiel: Quelle heure est-il? ⇒ Wie spät ist es?

4. Umsetzung

Bei der Umsetzung geht es von einer grammatikalischen Kategorie zur anderen, ohne die Bedeutung des Textes zu verändern. Diese Übersetzungstechnik führt zu einer Änderung der grammatikalischen Struktur.

Beispiel: Der Präsident ist der Ansicht, dass… ⇒ Selon le Président…

5. Modulation

Bei der Modulation geht es darum, die Form des Textes durch die Einführung einer semantischen Änderung oder Perspektive zu ändern.

Beispiel: Vielleicht haben Sie Recht mit Tu n’as peut-étre pas tort.

6. Äquivalenz oder Neuformulierung

Dies ist eine Übersetzungstechnik, die einen völlig anderen Ausdruck verwendet, um die gleiche Realität zu übertragen. Durch diese Technik können Namen von Institutionen, Interjektionen, Idiome oder Sprichwörter übersetzt werden.

Beispiel: Chat échaudé craint l’eau froide ⇒ Einmal verbrannt, zweimal schüchtern.

7. Anpassung

Die Anpassung, auch kulturelle Substitution oder kulturelles Äquivalent genannt, ist ein kulturelles Element, das den ursprünglichen Text durch einen Text ersetzt, der besser zur Kultur der Zielsprache passt. Dadurch wird ein Text vertrauter und umfassender.

Beispiel: BaseballFußball

Seit den sechziger Jahren haben mehrere Autoren (Michel Ballard, Hélène Chuquet, Michel Paillard usw.) andere Übersetzungsmethoden etabliert, wie z. B. explizite Angaben (Einführung spezifischer Details in den Text der Zielsprache), Kollokation (mit Hilfe einer Wörter, die in der Regel in der Zielsprache zusammenpassen) und Kompensation (wobei eine Anspielung oder Referenz nicht in einem Teil des Textes wie in der Quellversion, sondern später im Zieltext erscheint).

Übersetzung ins Deutsche: Wiebke Lüth

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